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Kurzprogramme Heinrich Kohl CDU- Oberbürgermeisterkandidat Mai 2019

Gemeinsame Zukunft in einer großartigen Stadt - Gemeinsame Zukunft mit Erfahrung

1.In Vielfalt zur Einheit

Es wächst zusammen, was zusammen gehört. Wir müssen schnell unsere gemeinsamen Interessen erkennen, den Blick nach vorne richten und die gesamte, neue Bürgerschaft ausgesöhnt zusammen führen. Gemeinsame Aufgaben – z.B. der Tag der Sachsen - können dabei helfen.


2. Rathaus kommt online zum Bürger

Rathäuser an beiden Standorten bieten Bürgerservice, eine stärkere Digitalisierung der Kommunalverwaltung ist notwendig, damit mehr Zeit für das persönliche Gespräch mit dem Bürger bleibt.


3.Stadt und Kurbad

Die besondere Urbanität unserer Gründerzeit- und Jugendstilstadt wird auch durch Städtebauförderprogramme erhalten. Das Kurbad ist durch eine umfassende Renovierung und Attraktivitätssteigerung fit zu machen. Eine Ausrichtung auf das Kongress- und Tagungswesen brächte mehr Gäste und damit Umsätze im Umfeld.


4.Medizinische Versorgung morgen

Anstrengungen... bis der Arzt kommt. Unser Klinikum mit MVZ, der Schwerpunkt Gesundheitsbad Bad Schlema sind große Trümpfe in der medizinischen Versorgung. Jetzt brauchen wir noch Ärzte, die Landarztquote muss kommen(www.landarztquote-sachsen.de), notfalls sollen die Kommunen Stipendien gewähren, wenn sonst nichts hilft.


5.Gute Kitas

Kindertagesstätten sind weiterhin zu sanieren oder neue zu bauen. Auf Wunsch sollen noch mehr flexiblere Öffnungszeiten angeboten werden. Kindertagesstätten sind in allen Stadtteilen in gleicher Qualität vorzuhalten. Gutes Personal muss gesichert werden.


6. Digitale Schule ohne digitale Demenz

Der Digitalpakt Schule bietet die einmalige Gelegenheit, unsere Kinder auf die Welt von morgen vorzubereiten. Die Stadt als Schulträger steht in den Startlöchern. Das technisch- pädagogische Konzept muss unverzüglich erarbeitet werden, hier ist die Kultusverwaltung am Zuge. Ein Jugendclub für die Friedrich – Schiller – Schule ist ein Wunsch in Bad Schlema. Es gibt in der großen Schule sicherlich zwei Räume dafür, in der Zeller Schule war es auch möglich.


7. Glasfaser und 5G

Breitbandausbau und Mobilfunk der 5. Generation(5G) müssen flächendeckend kommen. Unser Verdichtungsraum bietet beste Chancen, auch für regionale und einheimische Wettbewerber. Breitbandinfrastruktur und Mobilfunkausbau 5G sind für unsere Wirtschaft und die Bürgerschaft in allen Stadt- und Ortsteilen wichtig.


8.Mobilität neu erfinden und entdecken

Chemnitzer Modell mit Hybridstraßenbahn(Stadtbahn) von Aue nach Chemnitz, Expressbus und verbesserte Stadtbuslinien liegen im Trend, selbst an das (E)-Fahrrad ist gedacht. Elektromobilität ermöglicht eine erneute Wiedergeburt des Autolands Westsachsen. Für Aue-Bad Schlema mit seiner Zulieferindustrie bestehen beste Gelegenheiten.


9. Wirtschaft und Gewerbestandorte

Vorrang für einheimische Investoren als Bestandsunternehmen, die erweitern oder neu bauen wollen. Das gemeinsame interkommunale große Gewerbegebiet an der AS Hartenstein sollte bald erschlossen werden.


10.Städtebau und Wohnungswirtschaft

Wohnungen bleiben kommunal oder genossenschaftlich. Weitere Baugebiete für Familien mit Bauwunsch sind zu erschließen. Familiengerechte Mietwohnungen sind nach Wunsch zu ermöglichen. Der Leerstand vieler Ladengeschäfte durch neue Nutzungen bekämpfen, z.B. barrierefreie Erdgeschosswohnungen, Freiberufler wie Ärzte, Architekten, Künstler. Eine Neuausrichtung des Auer Weihnachtsmarktes (Raachermannlmarkt) ist überlegenswert. Die Nutzung des Altmarktes war dabei jahrzehntelang Gebot der Innenstadthändlerschaft. Weiter sollen Aktionstage oder Aktionsnächte(Shoppingnights) mit längeren Öffnungszeiten und Events dem stationären Einzel helfen.


11.Generation Greta - ökologischer Umbau bei Stadtwerken bereits in vollem Gange!

Wir sind Vorreiter bei der Errichtung von Ladestationen und Erdgastankstelle. Elektromobilität soll als Chance des Autolandes Westerzgebirge begriffen werden und jeder soll diese für sich selbst nutzen. Unsere Stadtwerke werden noch ökologischer und sind bei der Elektro- Mobilität vorne dran, mit Erdgas oder später einmal mit Methan per power to gas (überschüssige Energie zu Gas oder Treibstoff).


12.Lärmvermeidung und Lärmsanierung in Aue und der Ortslage Oberschlema

Der Verkehr muss unter die Erde, in einen Trog gelegt , eingehaust oder weiträumig umgelegt werden. Lärmsanierung nach Lärmaktionsplan, Lärmschutz für Auer City und in Bad Schlema entlang der Bundesstraße 169 sind anzugehen. Hilfreich kann auch sog. Flüsterasphalt für unsere Straßen sein. Die Schlachthofkreuzung B169/S 255 ist zu optimieren.


13.Kultur und Heimat

Identität und Heimat, auch für neue Bürger oder Wiederheimkehrer, die als Fachkräfte zu uns kommen, gute Aussichten für unsere gemeinsame Stadt: Tag der Sachsen, Weltkulturerbe Erzgebirge, Europäischen Blasmusikfestival, Stadtfest, Bergparade, Auer Philharmoniker, Chöre, Kirchenmusik, Lesekultur, Sport-, Kultur- und Heimatvereine, Kulturhaus, Erzgebirgsensemble usw. -alle Bestandteile der Kulturszene. Das Europäische Blasmusikfestival kann sich zum Event mit Künstlern aus der ganzen Welt weiterentwickeln (Blasmusik mondial).


14.Echte Sportstadt

Unsere Sportstadt ist schon hervorragend: Stadionneubau, Neubau Internat und das großzügige Sport- und Freizeitzentrum beweisen unsere erfolgreichen Anstrengungen, in den oberen Ligen zu spielen. Sportstadt mit Leistungssport und viel Breitensport –Sport- und Freizeitzentrum – heißt es zu vollenden.


15.Ordnung muss sein - Freiheitsrechte gegen Kriminelle sichern

Der gemeindliche Vollzugsdienst wurde personell aufgestockt. Zusammen mit beauftragten privaten Sicherheitskräften werden die Innenstadt und auch der Kurpark patrouilliert. Auf Grund neuerer rechtlicher Entwicklungen und den neuen technischen Möglichkeiten sollte bald in der Bürgerschaft ein ergebnisoffener Dialog zum Thema Videoüberwachung bestimmter Straßen, Wege oder Plätze beginnen. Falls im Laufe einer Überwachungsperiode nichts vorliegt, können Daten auch nach kurzer Zeit wieder gelöscht werden.


16.Ehrenamt stärken

Das lebenswichtigste Ehrenamt wird von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren ausgefüllt. Ausrüstung, Kraftfahrzeuge und Gerätehäuser müssen stimmen, deshalb wird in Alberoda nunmehr ein Neubau für das Feuerwehrgerätehaus entstehen. Aber auch die Standortsicherung für das Technische Hilfswerk ist ein kommunaler Erfolg. Darüber hinaus wird zudem in anderen Helferorganisationen, Fördervereinen, Sportvereinen, Heimatvereinen, dem Kneippverein, den Gartensparten, den Bergbrüderschaften, Jugend- und Kulturvereinen und vielen anderen Vereinen in unserer gemeinsamen Stadt Hervorragendes geleistet. Dank an alle Ehrenamtlichen!


Glück auf!


Heinrich Kohl, Ihr Oberbürgermeister (Kandidat)






   
Aue-Bad Schlema
Gemeinsame Zukunft
© Heinrich Kohl 2013